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Was ist Medienpädagogik? Drucken E-Mail
Geschrieben von Theo Hug   

Die Medienpädagogik wird mit verschiedenen Akzentsetzungen entfaltet

  1. als Teilbereich der Erziehungswissenschaft in Gestalt von Lehre und Forschung,
  2. als Bereich schulischer Bildung, in dem Medien und medienbezogene Fragen zu Unterrichtsgegenständen werden, und
  3. als praktisches Arbeits– und Handlungsfeld mit dem Ziel der kontinuierlichen medienpädagogischen Versorgung von Kindergärten, Schulen, Elternvereinen, Familienverbänden und den diversen Einrichtungen der Jugendarbeit, der Erwachsenenbildung, der Weiterbildung, der Altenbildung und der Sozial– und Kulturarbeit geht (vgl. Hug 2002, S. 192).

Sie lässt sich wie folgt charakterisieren (3 Beispiele):
Medienpädagogik
„ist die Gesamtheit aller pädagogisch relevanten handlungsanleitenden Überlegungen mit Medienbezug einschließlich ihrer empirischen, theoretischen und normativen Grundlagen“ (Gerhard Tulodziecki, erfasst im Biblionetz am 21.09.2003).

Medienpädagogik
„umfasst alle sozialpädagogischen, sozialpolitischen und sozialkulturellen Überlegungen und Maßnahmen sowie Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die ihre kulturellen Interessen und Entfaltungsmöglichkeiten, ihre persönlichen Wachstums– und Entwicklungschancen sowie ihre sozialen und politischen Ausdrucks– und Partizipationsmöglichkeiten betreffen, sei es als einzelne, als Gruppen oder als Organisationen und Institutionen. Diese kulturellen Interessen und Entfaltungsmöglichkeiten werden heute beeinflußt und mitgestaltet durch expandierende Informations– und Kommunikationstechniken mit Wirkungen auf das Rezeptionsverhalten gegenüber Programmmedien (Radio, Fernsehen), auf Arbeitsplätze, Arbeitsverhalten und Arbeitschancen, auf Handlungsmöglichkeiten und Verkehrsformen im öffentlichen und privaten Leben“ (Baacke 1997, 5).

Medienpädagogik
„bearbeitet im Rückgriff auf sozial– und kulturwissenschaftliche Denkangebote die Schnittstellen des Aufwachsens, der Arbeit, der Bildung, der Erziehung, des Lernens und der Verständigungsprozesse zu den medialen Entwicklungen […]. Die Konkretisierung von Fragestellungen, Problemformulierungen und Blickrichtungen erfolgt dabei weniger im Lichte pädagogischer Traditionen oder einer immanenten Logik der Pädagogik, sondern vielmehr auf dem Hintergrund des gesteigerten gesellschaftlichen Bedarfs an medienbezogenen Reflexions– und Orientierungsangeboten sowie in Auseinandersetzung mit anderen medienwissenschaftlichen Bemühungen.“ (Hug 2002, S. 192 ff)
„Die zentrale Herausforderung besteht dabei darin, die Suche nach pädagogischen Schonräumen jenseits medienimprägnierter Lebenswelten aufzugeben und aus dem Netz medialer Verstrickungen heraus Angebote zur kritischen Reflexion und Gestaltung von Bildungs– und Lernumgebungen zu machen und Wege zur Medienkompetenz für junge und alte Frauen und Männer zu eröffnen.“ (ebd., S. 206 f)

Quellen:
Baacke, Dieter (1997): Medienpädagogik. Tübingen: Niemeyer.
Hug, Theo (2002): Medienpädagogik – Begriffe, Konzeptionen, Perspektiven. In: Rusch, Gebhard (Hg.): Einführung in die Medienwissenschaft. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag, S. 189-207.
Letzte Aktualisierung ( Sunday, 14 August 2005 )
 

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